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Was für ein Urlaub!

In Symbiose mit einer Möve
In Symbiose mit einer Möve

Mein  Chef war mit dem klaren Auftrag  in Wustrow angereist, schon bald nach der Ankunft als Urlaubsgruß ein Mövenbild zu schicken. Der erste Tag verging und er musste telegrafieren, dass dort, wo sein Hund ist, keine Möven zu fotografieren sind. Und wenn doch, dann nur mit Teleobjektiv.

 

Er sollte nicht recht behalten: Ein Foto am Folgetag zeigt mich in nicht gekannter Harmonie - ich möchte fast sagen Symbiose - mit  einer AM BODEN befindlichen Möve.  Und wie man sehen kann: ich bin nicht angeleint. Hätte also alle Möglichkeiten dieser Welt gehabt, in bewährter Weise meine Adrenalinausschüttung und damit die Fettverbrennung anzukurbeln.

 

Und so wurde es insgesamt ein sehr geruhsamer Urlaub. Erst beim letzten Spaziergang am Weststrand wurde mir klar, dass der, der immer nur spazieren geht, recht wenig für die Fettverbrennung tut.

Verwaiste Strandburgen
Verwaiste Strandburgen

Es war eine dieser vermeintlich verwaisten Strandburgen, die urplötzlich zwei splitterfasernackte Mägdelein ausspuckte und diese mit spitzem Geschreie in Richtung Ostsee laufen ließ.  Mein Chef verglich die Situation später mit dem typischen Schießbudenszenario. Wohl auch, um mich, der sich während des Urlaubes ganz überwiegend als perfekt sozialisierter Hund zeigen durfte, ein wenig in Schutz zu nehmen. Und passiert war ja auch nichts: Die Mädel waren im Wasser, bevor sich unsere Wege hätten kreuzen können: Ihren 30 Metern Laufweg standen geschätzt 150 Meter gegenüber, die ich zurückzulegen hatte. Und da ich dieses bewegte Wasser nicht gar so sehr mag, endete mein Spaß mit der ersten Welle. Ach ja: Als die Mädels nach 10 Sekunden dem Wasser entstiegen, war ich schon wieder bei meinem Chef um zu berichten.

Ansonsten gab es unendlich viele Begegnungen mit Zweibeinern und mit meinen Artgenossen. Friedliche! Sogar ein Hovawart lief mir über den Weg. Karo, ein stattlicher Rüde vom ostdeutschen Schlage. Der laut Stammbuch eigentlich Erich heißt - doch soviel Ostdeutschland wollte sein Frauchen wohl auch nicht in die neue Zeit hinüber retten. Bemerkenswert, dass sein Vater, wie auch meiner, einer vom  FLEISCHERECK ist. So klein ist die Welt! Doch schaut selbst!

Es versteht sich von selbst, dass die Zeit vorbei ist, da mein Chef vorwiegend mich fotografierte. Heute geht er gerne mit zwei Kameras los, um Dinge zu fotografieren, die nun rein gar nichts mit mir zu tun haben. Ich werde dann auch mal gerne an Frauchen weitergereicht oder - noch schlimmer - zu einem Platz aufgefordert. Und dann heißt es warten, warten, warten ...

Hier eine ganz kleine Auswahl seiner - wie er sagt - Favoriten. Die ihr natürlich auch auf Flickl bewundern könnt.

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