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Urlaub in einer Rosenschule

Das Eingangsgebäude des Bauhaus-Denkmals Bundesschule Bernau

Urlaub haben meine Zweibeiner gemacht. In der Uckermark in der Bioland Rosenschule in Radekow. Und ich war dabei!

Richtige Hundstage hatten wir da erwischt. Weit über 30 Grad kletterte das Thermometer. Zum Glück war immer  irgendein Wasser in Sicht, wo ich meine Beine abkühlen und einen kräftigen Schluck nehmen konnte. Und eine angenehm kühle Ferienunterkunft.

Schön war es auf dem Hof: Weitläufig genug, mit vielen kleinen huscheligen Ecken – oder  "Gartenräumen" wie die Hausherrin Andrea Genschorek diese beschreibt.  Eine nette Hausherrin, wie ich finde. Immerhin hatte sie mir in ihrem Refugium keine Leine verordnet. Nur den Rosenacker durfte ich nicht betreten. Aber dieses Verbot galt auch den Zweibeinern ;-)

Highlight unserer Erkundungen war für mich zweifelsohne der Beobachtungsturm in Mescherin an der Oder. Immerhin 11 m hoch. Eine wunderbar anmutende Konstruktion. Mit seiner schlanken Form und seinem geschwungenen Dach, das den Schwingen von Kranichen nachempfunden wurde, bildet er eine architektonische Attraktion am nördlichen Rand des Nationalparks Unteres Odertal.

Von der Aussichtsplattform hat der Besucher einen grandiosen Blick über den Staffelder Polder. Nur hochkommen muss man erst mal. Und v iel schlimmer noch – wie sich leider erst später rausstellte – auch runterkommen muss man können. Ich betone KÖNNEN. Am Willen hat es bestimmt nicht gemangelt: Ich wollte!! Aber es war einfach gruselig: Die gitterförmige Stahltreppe  gab den Blick zu der darunter liegenden Treppe frei. Und diese wiederum zu der darunter liegenden Treppe. Und so weiter – ein Blick wie in einen Abgrund!

Zwar war ich es dank Ferienwohnung schon gewohnt, eine Eisentreppe hinaufzusteigen – und auch wieder herab. Die Treppe im Aussichtsturm aber war für mich der reinste Horror. Und so musste ich all meinen Mut zusammennehmen. Treppe für Treppe! Irgendwann hatte ich es geschafft Nicht allein ich war überaus glücklich es geschafft zu haben: Auch meinem Chef konnte man die Erleichterung ansehen.

Dabei war es so schön AUF dem Turm. Die langsam untergehende Sonne, der weite Blick, die Ruhe. Waren wir doch lange Zeit ganz allein auf dem Turm, bis dann über die nahe Grenzbrücke ein polnischer Junge herübergeradelt kam, einen kurzen Blick über die Oder warf, um sich schon nach kurzer Zeit wieder auf sein Rad zu schwingen und die Rückfahrt anzutreten.

Und hier der Link zur Rosenschule.

Hier gibt es Infos zum Beobachtungsturm Mescherin.


Erst Wochen nach meinem Bericht hat es mein Alter geschafft, seinen Bericht auf seiner Webseite zu veröffentlichen :-)

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